Delikate Kartoffelplätzchen

Heute möchte ich mal wieder ein Rezept zur Reste-Verwertung vorstellen.

Was macht man, wenn man noch eine größere Menge Kartoffelpürree übrig hat? Natürlich, man kann es aufwärmen. Aber möchte man das immer? Nicht unbedingt – insbesondere, wenn die Hauptspeise bereits aufgegessen ist.

Ich mache aus übrig gebliebenem Kartoffelbrei gerne diese leckeren Kartoffelplätzchen. Die sind schnell gemacht und man hat ein schönes Hauptgericht daraus gezaubert. Dazu esse ich gerne einen Salat. In diesem Fall war es ein Feldsalat – da ist ja grade Saison.

Kartoffelplätzchen_1Zutaten für 2 Personen:
1 größere Portion Kartoffelpüree
2 Eier
2 EL gehackter Schnittlauch
Pfeffer
Muskat
Butter

Das Kartoffelpüree mit einer Prise Pfeffer, dem Schnittlauch und einer Messerspitze Muskat würzen.

Die Eier hinzugeben und alles zu einem weichen Teig rühren.

Kartoffelplätzchen_2Kartoffelplätzchen_3

Die Butter in einer Pfanne erhitzen und jeweils zwei Esslöffel der Kartoffelmasse zu einem kleinen Puffer in die Pfanne geben.

Kartoffelplätzchen_4Kartoffelplätzchen_5

Am besten ist es, wenn es sich um eine Pfanne mit Deckel handelt. Den Deckel aufsetzen und die Temperatur auf mittlere Hitze einstellen.

Sobald die Puffer auf der oberen Seite nicht mehr feucht sind, können sie problemlos gewendet werden.

Kartoffelplätzchen_6Kartoffelplätzchen_7

Kartoffelplätzchen_8
Kurz von der zweiten Seite anbraten und dann auf einer Platte im Backofen bis zum Servieren warm halten. Währenddessen den kompletten Teig zu Plätzchen braten.

14 Kommentare zu „Delikate Kartoffelplätzchen

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  1. Klingt wirklich sehr köstlich. Zumal bei uns eigentlich fast immer Kartoffelbrei übrig bleibt, was ich dann wegschmeisse. Jetzt werden ich noch einen Tick mehr machen und am nächsten Tag dann diese Plätzchen.

    Gerade gestern hatte ich mehr Pü übrig als gewollt, aber da ich leider in den nächsten Tagen nicht zu Hause bin, mussten die Reste wieder im Müll landen. Schade drum!

    Beim nächsten Mal probiere ich sie aber aus, die Plätzchen!

    Danke, Vroni!

    LG, Birgit

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    1. Hallo Birgit,

      kann ich nur empfehlen. Finde es immer schade, wenn Lebensmittel weggeworfen werden müssen. Bin da immer recht kreativ, was Weiterverwertung von Resten angeht.

      Probier die Plätzchen mal aus. 🙂

      Liebe Grüße,
      Vroni

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  2. Interessant, hab ich so auch noch nicht gesehen. Reste bleiben bei uns meistens nur sehr wenig übrig. Und wenn was am Vortag übrig bleibt, heißt das nicht das ich es am nächsten Tag verwerten kann. Ich glaube wir haben einen sehr hungrigen Kobold in der Wohnung. *g*

    Schönen Abend.

    Gruß,
    Ruby

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    1. Die sind sehr lecker. Ich mache gerne auch absichtlich zu viel Pürree, damit für die Plätzchen was übrig bleibt. 🙂

      Das mit dem hungrigen Kobold kenne ich. Wenn mein Freund da ist, dann muss ich schon ankündigen, dass ich die Reste zur Weiterverwertung benötige… 😉

      Liebe Grüße,
      Vroni

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      1. Kann ich sehr gut nachvollziehen. Wir machen auch immer gleich mehr, dass etwas übrig bleibt. Nur es hält leider nicht immer bis zum nächsten Tag, auch mit Ankündigung. *g*

        Hilft denn bei euch eine einfache Ankündigung? 😉

        Lieben Gruß und schönen Abend,
        Ruby

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      2. Hallo Ruby,

        meistens reicht die Ankündigung. Allerdings nicht immer…

        Da kann ich Dir eine nette Anekdote erzählen:
        Mein Freund mag Auberginen nicht so gerne. Ich hingegen sehr. Besonders, wenn sie mit Hackfleisch gefüllt sind. Er hat lustlos mitgegessen. Die letzte Aubergine wollte ich am nächsten Tag als Mittagessen mit ins Büro nehmen. Und als ich sie einpacken will, stelle ich fest, dass mein Liebster des Nachts noch einmal hungrig war… Aber nicht, dass er etwa die ganze Aubergine verspeist hätte… Nur das Hackfleisch. Die leere Auberginenhülse lag noch in der Kasserolle…

        Wie Du siehst – ich kenne das Thema… 😉

        Lieben Gruß,
        Vroni

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      3. Hi Ruby,

        ich konnte da noch nicht einmal böse sein. Das war so skurril, dass ich eigentlich nur drüber lachen konnte. Und grundsätzlich freut es mich ja, das mein Schatz meine Küche mag und selbst dann, wenn es sich um ein Gericht handelt, dass er nicht leiden kann… 😉

        Liebe Grüße,
        Vroni

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      4. Hey Vroni,

        das kann ich verstehen. Ich glaube ich wäre auch so verwirrt gewesen, dass der Ärger von ganz alleine verflogen wäre. 😀
        Stimmt…er mag sogar ein Essen, was ihm eigentlich nicht so schmeckt. Wenn das nichts heißt. ;o)

        Lieben Gruß,
        Ruby

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