Ei, Ei, Ei, was kocht denn da???

Das Ei gilt als Symbol der Auferstehung. Kein Wunder also, dass gefärbte und geschmückte Eier zum Osterfest verschenkt werden.

Zur klassischen Fastenzeit, die mit dem Aschermittwoch beginnt und dann bis Ostern dauert, wurde früher nicht nur auf Fleisch, sondern häufig auch auf Milch- und Eierspeisen verzichtet. Gerade in den ärmeren Bevölkerungsschichten, konnte man sich generell kaum Fleisch leisten. Da waren Eier ein ganz besonderer Genuss. Zu Ostern hat man dann gerne seine Lieben mit bunten und fröhlichen Eiern überrascht.

Ostereier färben gehört für mich zu diesem Fest einfach dazu. Es macht mir Spaß und sieht sehr schön aus. Mal ganz abgesehen von dem kulinarischen Faktor.

Dieses Jahr habe ich zu den klassischen Farben noch sogenannte Farbstäbchen gekauft. Leider waren sie nicht so einfach anzuwenden, wie die Packungsbeschreibung es verkündet hat. Die Farben haben getropft und gepatzt. Das waren die ersten und letzten Eier-Farbstäbchen, die ich ausprobiert habe… Aber meine kleinen Eier sind trotzdem recht hübsch geworden…

Ostereier_1Zutaten:
Eier (möglichst weiße)
Eierfarben
Essig
Pflanzenfett
Farbstäbchen

 

Zum Eier kochen gibt es ein paar einfache Tipps. Wenn man diese befolgt, dann platzt einem nie ein Ei.

Die Eier sollten vor dem Kochen Zimmertemperatur haben. Direkt aus dem Kühlschrank ins kochende Wasser erhöht die Gefahr, dass sie springen. Am besten holt man die Eier ein paar Stunden vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank.

An der dickeren Seite des Eis befindet sich eine Luftblase. Wenn man an dieser Stelle vorsichtig ein kleines Loch in das Ei piekt, verringert sich die Platz-Gefahr.

Ich besitze einen Eierpiekser, mit dem das ganz einfach geht. (Auf dem Foto habe ich das Loch mit einem Pfeil markiert, damit man es besser sieht)

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Das Wasser sollte sprudelnd kochen. Man legt die Eier vorsichtig, mit Hilfe eines Esslöffels, auf den Topfboden. Aufpassen, dass sie nicht hart aufschlagen, damit die Schale nicht beschädigt wird.

Sind alle Eier in dem Topf platziert, wird die Temperatur herunter gedreht. Das Wasser soll heiß bleiben, aber nicht mehr kochen. 12-15 Minuten lässt man die Eier (je nach Größe) nun in dem Wasser durchgaren.

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Währenddessen kann man die Farben vorbereiten. Hierbei handelte es sich um Tabletten, die man in heißem Wasser auflöst.

Mit dem Wasserkocher etwa 2 Liter erhitzen und auf 5 Schalen verteilen. Jeweils zwei Esslöffel Essig hinzufügen. Damit wird die Eierschale angeraut, so dass sie die Farbe besser annimmt.

Die Tabletten darin auflösen.

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Mit Hilfe der Esslöffel werden die Eier direkt von ihrem Kochwasser in die Farbschalen gehoben. 5 Minuten färben lassen.

Anschließend aus den Farben auf Küchenkrepp heben und trocknen lassen.

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Meine Eier habe ich dann noch teilweise mit den Farbstäbchen verziert.

Die abgekühlten Eier mit ein wenig Fett einreiben. Dann bekommen sie einen wunderschönen Glanz.

2 Kommentare zu „Ei, Ei, Ei, was kocht denn da???

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