Paella de turistas

Das Reisgericht Paella gilt als eines der Nationalgerichte Spaniens. Dass Paella mit Fisch und auch noch abends zubereitet wird, ist ein typischer Touristen-Irrtum. Die Spanier bezeichnen die Fisch-Paella deswegen als Paella de turistas. Die ursprüngliche Paella aus Valencia wird eigentlich nur mit Huhn, Kaninchen und Schweinerippe – manchmal auch mit Weinbergschnecken zubereitet.

Da ich aber aus Deutschland komme und mich in Spanien zu Recht als Touristin bezeichnen kann, bereite ich die Paella sowohl mit Fisch, als auch abends zu.
Und finde das dann äußerst köstlich. 😉

Zutaten für 4 Portionen:

Paella_1250 g Paella-Reis (alternativ Langkornreis)
500 ml Brühe
100 g Erbsen (tiefgekühlt)
3 Tomaten
1 Zwiebel
2 kleine Hähnchenbrüste
1 Lachs-Filet
100 g Chorizo
6-8 Garnelen
Cayennepfeffer
Safranfäden
1 TL Paprikapulver, edelsüß
4 Knoblauchzehen
1 Zitrone
Olivenöl

Die Zwiebel und den Knoblauch schälen. Die Zwiebel in kleine Würfel schneiden, den Knoblauch durch die Knoblauchpresse drücken.

Die Tomaten waschen und ebenfalls in kleine Würfel schneiden.

Zwiebeln und Knoblauch wird mit etwa zwei Esslöffeln Olivenöl in einer großen Pfanne oder, wenn man besitzt in einer Paellera angedünstet.

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Die Tomaten hinzufügen. Mit Brühe aufgießen und mit Cayennepfeffer, Paprikapulver und Safran würzen.

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Den Reis in die Pfanne geben und aufkochen lassen.

Zeitgleich werden Huhn, Lachs und Chorizo kleingeschnitten.

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In einer weiteren Pfanne werden die Hähnchenstücke und die Garnelen in Olivenöl angebraten. Sobald die Garnelen von beiden Seiten lachsfarben sind, sind sie fertig.

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Die Lachsstücke werden zusammen mit der Paprikawurst auf dem Reis verteilt.

Anschließend Huhn und Garnelen auf der Paella verteilen.

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Paella_13Die Paella wird bei 180° Grad Celsius im vorgeheizten Backofen in 20 Minuten fertig gegart.

Nach der Garzeit wird die Zitrone gewaschen und geteilt. Der Saft der einen Hälfte wird über die Paella gepresst. Die andere Hälfte wird in Spalten geschnitten und auf die Paella gelegt, so dass die Gäste noch weiteren Saft über ihre Paella drücken können.

9 Kommentare zu „Paella de turistas

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    1. Hi Ruby,

      ich esse gerne Fisch, allerdings nicht so oft. Garnelen esse ich erst seit diesem Jahr. Habe sie vor ein paar Jahren in einem Restaurant probiert und die waren grauenvoll. Dann habe ich mich ewig nicht mehr dran getraut…

      Im Januar waren mein Freund und ich in einem Steakhouse. Dort bekamen wir eine Vorspeisenplatte, auf der Garnelenspieße lagen. Die sahen gut aus und rochen auch gut. Und da habe ich sie dann noch einmal probiert. Mit der Paella habe ich zum ersten Mal in meinem Leben selber welche zubereitet… :yes:

      Liebe Grüße,
      Vroni

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      1. Hey Vroni,

        so schnell kann man sich ein Gericht verderben das stimmt schon. Aber gut, dass ihr es nochmal probiert habt. 🙂

        Ich esse nur panierten Fisch, keine Ahnung wieso. An alle anderen kann ich nicht ran. Deshalb paniert mir meine Mutt immer die Fische. *ggg*
        Aber so im Gesamten stehe ich einfach nicht so auf diese Wassertiere im Essen. ^^°

        Lieben Gruß,
        Ruby

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      2. Hi Ruby,

        ich kann Dir das voll nachempfinden. Jahrelang habe ich gar keinen Fisch gegessen. Dann hin und wieder Fischstäbchen. Es steigerte sich von paniertem zu unpaniertem Fisch. Und jetzt esse ich sogar Garnelen.

        Dabei kann ich Dir nicht einmal sagen, wie es dazu kam. Inzwischen esse ich Fisch generell sehr gerne. Bereite ihn nur viel zu selten zu. Hat auch etwas damit zu tun, dass ich gerne so koche, dass ich am nächsten Tag Reste für Mittag fürs Büro übrig habe. Aber Fisch aufwärmen? Ich weiß nicht…

        Liebe Grüße,
        Vroni

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      3. Hey Vroni,

        das ist ganz normal, dass sich die Geschmäcker ändern. Ich esse jetzt teilweise sachen, die hab ich früher nicht mal angesehen. 😀

        Aber stimmt schon, Fisch aufzuwärmen ist so eine Sache. Glaube das schmeckt nur bedingt gut.

        Lieben Gruß,
        ruby

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  1. Deine ausführlich dargestellten Kocherfahrungen erfreuen mein Herz jedes Mal – herzlichen Dank dafür!
    Aus meiner Sicht ist es faszinierend, wie jede Region seine eigenen Rezepte kennt, um die vorhandenen und manchmal knappen Ressourcen zu grossen Gerichten zu verbinden. Heute, in der Zeit der Supermärkte, ist das nicht mehr das Problem. Doch auch eine Paella könnte dazu inspirieren, allfällige Reste köstlich zu verwerten, statt sie fortzuwerfen.

    LG
    Urs

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